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Folien Glossar

Diese Übersicht über Fachbegriffe aus der Folienwelt bietet einen einführenden Überblick über die wichtigsten Begriffe, die Du kennen solltest.

Begriff

 

Definition

 

AaStrahlungsabsorptionsgrad der Außenscheibe
AbdunkelungVon Abdunklung spricht man, wenn die gesamte Abdunklungsanlage (wie z.B. Rollos, Plissees, Sonnenschutzfolie, Spiegelfolie oder Verdunklungsfolie) das auftretende Licht zu 70 Prozent abhalten kann. Hierbei ist der Lichteinfall der Verdunklungsanlage oben, unten, seitlich und mittig sowie die Transmission des Materials zu beachten. Eine Abdunklung ist mit Fensterfolie, Plissees, Rollos und Lamellenvorhängen zu erreichen, sofern das Verhältnis von Abdunkelung zu Lichteinfall 70:30 entspricht.
AbminderungsfaktorDer Abminderungsfaktor gibt die durch die Beschichtung entstehende Verbesserung an. Der Gesamtenergiedurchlaßgrad (g-Wert) der individuellen Scheibe mit Folienbeschichtung wird durch den Gesamtenergiedurchlaßgrad (g-Wert) der Scheibe ohne Beschichtung geteilt.
Absorption der EnergieDabei wird die Strahlungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Das führt zu einer Temperaturerhöhung der absorbierenden Glasscheibe
AiStrahlungsabsorptionsgrad der Innenscheibe
AmStrahlungsabsorptionsgrad der Mittelscheibe
Angriffhemmende VerglasungenAngriffhemmende Verglasungen werden in vier Kategorien unterteilt:
• durchwurfhemmende Verglasungen
• durchbruchhemmende Verglasungen
• durchschusshemmmende Verglasungen
• sprengwirkungshemmende Verglasungen.
b (mittlere Durchlassfaktor)b ist der mittlere Durchlassfaktor der Sonnenenergie bezüglich des Energiedurchgangs von Zweischeiben-Normalfenster. Der Abschirmgrad gibt das Verhältnis der Durchlässigkeit von Sonnenenergie durch ein Zweischeiben-Normalglasfenster zu der Durchlässigkeit der jew. Verglasung mit Beschichtung an. Den b (shading coefficient) berechnet man mit g/0,80=b
CSpektrum-Anpassungswert
DoppelscheibeneffektUnter bestimmten Umwelteinflüssen wie Witterung, Temperatur, Luftdruck o.ä., kann es durch die Planparallelität von Floatglasscheiben zu physikalisch bedingten optischen Erscheinungen kommen. Es handelt sich dabei um physikalisch bedingte Lichtbrechungs- und Überlagerungserscheinungen aller Isolierglaseinheiten. Diese machen sich durch Ringe, regenbogenartige Erscheinungen, optische Verzerrungen und Mehrfachspiegelungen bemerkbar. Dieses Phänomen tritt eventuell nur dann auf, wenn zwei oder mehrere Floatglasscheiben hintereinander angeordnet werden.  
EmissionsvermögenDie Ermittlung des Emissionsvermögens erfolgt durch Messung der Reflexion einer Glasoberfläche.
Hierbei wird davon ausgegangen, dass der Einfallswinkel nahezu senkrecht zur betrachteten Oberfläche liegt und die Messung bei verschiedenen Wellenlängen stattfindet. Da es messtechnisch nicht möglich ist, genau mit einem Einfallswinkel von 0° zu messen, wird im allgemeinen bei einem mittleren Einfallswinkel von ≤10° gemessen. 
ESG (Einscheibensicherheitsglas)Einscheibensicherheitsglas (ESG)
Diese Glasart ist ein thermisch vorgespanntes Glas, das heißt, das Glas wird mit Wärme vorbehandelt. Die Scheibe wird zügig und gleichmäßig auf 600°C erhitzt und anschließend zügig mit kalter Luft (Abschrecken) abgekühlt.
Die Spannungsverteilung, die typisch ist für das ESG, bewirkt, dass die äußeren Flächen zum Kern hin unter Druckspannung stehen, der eigentliche Kern des Glases jedoch unter Zugspannung steht.
Es ist sehr wichtig, dass die beiden Spannungen in einem Gleichgewicht zueinander stehen, da sonst der stabile Spannungszustand nicht mehr gewährleistet ist und die Sicherheitseigenschaften nicht mehr gegeben wären.  Sobald die Vorspannung zerstört wird, durch z.B. Beschädigung der Kanten oder der Flächen durch sehr spitze, harte Schläge zerfällt das Glas. Im Gegensatz zu anderen Glasarten entsteht beim ESG meist ein Netz aus kleinen, meist stumpfkantigen Glaskrümmeln, welche nicht so gefährlich sind, wie kleine scharfkantige Glassplitter. Somit ist ein erhöhter Verletzungsschutz gegeben.
Einscheibensicherheitsgläser sind dafür bekannt, dass sie eine hohe Biegefestigkeit 120N/mm² haben und eine erhöhte Temperaturwechsel-Beständigkeit. Wie der Name schon irgendwie erahnen lässt, zeichnen sich diese Gläser durch eine besonders hohe Schlagfestigkeit und Stoßfestigkeit aus.
Hin und wieder kann es zu regenbogenfarbigen Ringen bzw. Wolken kommen, die sichtbar werden, da sich im Tageslicht polarisierte Anteile befinden, die für eine Doppelbrechungen der Lichtstrahlen aufgrund der unterschiedlichen Spannungszonen sorgen.
Damit das Glas das hält, was es verspricht, ist es wichtig, dass die Abmessungen und Einbauvorschriften des Herstellers beachtet werden.
Einscheibensicherheitsglas kann ohne weitere Probleme, solange die Vorschriften des Herstellers beachtet werden, in Fenster, Türen und Wänden verarbeitet werden.
Bitte bedenke, dass nachträgliches Bearbeiten nicht möglich ist.


Auf einen Blick:
- ist thermisch vorgespanntes Glas
- besonders hohe Schlag- und Stoßfestigkeit gegen stumpfen Schlag
- nicht als Verglasung im Überkopfbereich geeignet
- als verkehrs- und ballwurfsichere Verglasungen bewährt
- bruchsicherer Werkstoff
- Erhöhte Biegefestigkeit 120 N/mm² gegenüber 45 N/mm² bei Floatglas
- Erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit im Pendelschlagversuch nach DIN 52 337 bzw. DIN EN 12.600 (E)
- Erhöhte Temperaturwechsel-Beständigkeit über die Scheibenfläche 200 K statt 40 K bei normalem Floatglas
- Die Oberflächen stehen unter Druck-, das Scheibeninnere unter Zugspannung.
- durch Beschädigung der Kanten zerfällt das Glas in kleine, relativ stumpfkantige Glassplitter / Krümel
- nachträgliche Bearbeitung des Glases ist nicht möglich
- erhöhte mechanische Widerstands- und Biegebruchfestigkeit
- erhöhte Temperaturwechselbeständigkeit
- Doppelbrechung der Lichtstrahlen (Anisotropie: Sichtbarkeit von regenbogenfarbigen Ringen bzw. Wolken) können entstehen
- Gekennzeichnet durch Stempelaufdruck
- Einsatz in Fenstern, Türen und Wänden
- für Verglasungen, die der Absturzsicherheit dienen, sind länderspezifische Regelungen zu beachten, z.B. TRAV
Ra (Farbwiedergabe-Index)Die Farbwiedergabeeigenschaften einer Verglasung werden durch den allgemeinen Farbwiedergabeindex Ra nach DIN 6169 oder DIN EN 410 ermittelt. Der optimal mit einer Verglasung erreichbare Ra-Wert ist 99.
Der Ra,D-Wert kennzeichnet die Farberkennung bei Tageslicht erstens im Raum und zweitens bei Durchsicht.Der Ra,R-Wert die Farbwiedergabe des Glases auf der Ansichtsseite.
FloatglasAls das Floatglas erfunden wurde, hat es zwischenzeitlich alle bisherigen Produktionsverfahren für Flachglas abgelöst.
Bei der Herstellung wird ein absolut planes Glasband erzeugt, welches nachher passend in Tafeln geschnitten werden kann. Ein endloses Glasband, welches aus einer Schmelzwanne kommt, wird auf einem flüssigen Zinnbad bewegt. Es schwimmt an der Oberfläche des geschmolzenen Metalls. Dadurch, dass es auf einer ausreichend hohen Temperatur gehalten wird, breitet es sich aus. In Folge der Oberflächenspannung der Glasschmelze und der planen Oberfläche des Zinnbandes ergibt sich ein Glasband, das dann nur noch abgekühlt und geschnitten werden muss.
Wie schon erwähnt, handelt es sich bei Floatglas um planes, durchsichtiges Glas, das parallele Oberflächen hat. Es ist weitestgehend frei von Blasen, Inhomogenitäten, Schlieren und Spannungen.
Was die Sicherheitseigenschaften dieses Glases angeht, kann man sagen, dass es keine ausreichende Verkehrssicherheit besitzt und auch nicht ballwurfsicher ist.
In Schulen oder Kindertageseinrichtungen darf es nur verwendet werden, wenn der Zugang erschwert ist. 

Auf einen Blick:
- planes, durchsichtiges Glas, das parallele Oberflächen hat
- weitgehend frei von Blasen, Schlieren und Spannungen.
- erhältlich als klares Glas mit geringer Eigenfarbe und in vielen, bunten eingefärbten Gläsern
- nicht bruchsicherer Werkstoff
- keine ausreichende Verkehrssicherheit nach DIN EN 12 600
- nicht ballwurfsicher nach DIN 18 032 Teil 3
- Verwendung in Schulen und Kindertageseinrichtungen ist nur zulässig, wenn der Zugang erschwert ist, z.B. durch:
§ 1 m hohe Geländer mindestens 20 cm vor der Verglasung
§ Verglasungen hinter bepflanzten Schutzzonen
§ mindestens 80 cm hohe und mindestens 20 cm tiefe Fensterbänke
§ Anordnung von Glasschränken in Nebenräumen
gGesamtenergiedurchlassgrad
GasfüllungZur Verbesserung der Funktionen im Wärme- und Schallschutzbereich werden moderne Funktionsisoliergläser mit unterschiedlichen Gasfüllungen (meist Krypton oder Argon) ausgestattet.
So ist es möglich, dass die modernen Isoliergläser U-Werte bis zu 0,5 W/m²K oder Schalldämm-Werte bis zu Rw = 52 dB erreichen. Es sollte aus Umweltaspekten darauf geachtet werden, dass der Einsatz von Treibhausgasen vermieden wird.
GesamtsonnenenergieDie Gesamtsonnenenergie, die in nm (Nanometer) gemessen wird, umfasst das gesamte solare Spektrum.
g-Wert (Gesamt- Energiedurchlassgrad)Der g-Wert ist der Gesamtenergiedurchlassgrad von Verglasungen für Sonnenstrahlung im Wellenlängenbereich von 300 nm bis 2.500 nm. Der Gesamtenergiedurchlassgrad besteht aus der Summe der Strahlungstransmission (in %) und der in den Raum abgegebenen, vom Glas absorbierten und in Wärme umgewandelten Strahlung (in %), geteilt durch 100. 
Infrarot780 – 2500 nm Infrarotstrahlung
Interferenz-ErscheinungenDurch die Planparallelität von Floatglasscheiben kann es bei bestimmten Lichtverhältnissen zu physikalisch bedingten optischen Erscheinungen in Form von Lichtbrechungs- und Überlagerungserscheinungen kommen.
Diese machen sich durch regenbogenartige Flecken, Bänder und Ringe bemerkbar, die beim Druck auf die Scheiben ihre Lage verändern.
Sie treten nur in Fällen auf, bei denen zwei oder mehrere Floatglasscheiben hintereinander angeordnet werden.
Interferenz-Erscheinungen werden als Ausdruck einer ausgezeichneten Floatglasqualität angesehen.
IsolierglasIsolierglas ist ein Mehrscheibenglas. Zwischen den Scheiben befindet sich kein Vakuum, sondern getrocknete Luft oder Spezialgas. Oft wird publiziert, dass sich zwischen den Scheiben ein Vakuum befindet, das ist aber aus statischen Gründen nicht möglich. Das älteste Patent zu diesem Thema stammt aus dem Jahre 1865. Offiziell gibt es Isolierglas seit mehr als 60 Jahren.
Die offizielle Definition des Begriffs Isolierglas ist in DIN 1259 Teil 2 festgelegt: Mehrscheibenisolierglas ist eine Verglasungseinheit, hergestellt aus zwei oder mehreren Glasscheiben (Fensterglas, Spiegelglas, Gussglas, Flachglas) die durch einen oder mehrere luft- bzw. gasgefüllte Zwischenräume voneinander getrennt sind. An den Rändern sind die Scheiben gas- bzw. feuchtigkeitsdicht durch organische Dichtungsmassen, verlöten oder verschweißen verbunden.
LichtabsorptionDer Anteil des Sonnenenergiebereiches von 380 – 780 nm (sichtbares Licht), der beim Auftreffen auf Glas absorbiert wird, in %.
L (Lichtdurchlässigkeit)Die Lichtdurchlässigkeit wird immer in Prozent (%) angegeben. Floatglas als Einzelscheibe verfügt im sichtbaren Spektralbereich über eine Lichtdurchlässigkeit von 90%. Normales, reines Isolierglas aus zwei Floatglasscheiben besitzt eine Lichtdurchlässigkeit von 82%. Durch den Eisenoxidgehalt in jedem Glas, sind geringfügige Schwankungen möglich. Die Lichtdurchlässigkeit  L drückt den direkt durchgelassenen und sichtbaren Strahlungsanteil, bezogen auf die Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges, im Bereich der Wellenlänge des sichtbaren Lichts von 380 nm bis 780 nm aus.
LichtreflexionDer Anteil des Sonnenenergiebereiches von 380 – 780 nm (sichtbares Licht), der beim Auftreffen auf Folie nach innen oder außen reflektiert wird, in %. Je höher der Wert ist, desto mehr sichtbares Sonnenlicht wird reflektiert.
LichttransmissionDer Anteil des Sonnenenergiebereiches von 380 – 780 nm (sichtbares Licht), der beim Auftreffen auf Glas direkt durchgelassen wird, in %. Je niedriger der Wert in % ist, desto weniger Licht dringt durch das Glas.
Ra,Dallgemeiner Farbwiedergabeindex in Durchsicht
Ra,Rallgemeiner Farbwiedergabeindex in Reflexion
ReStrahlungsreflexionsgrad (nach außen)
RLaLichtreflexionsgrad nach außen
RLiLichtreflexionsgrad nach innen
RWBewertetes Schalldämmaß
Sichtbarer Bereich380 – 424 nm violett
424 – 486 nm blau
486 – 517 nm blaugrün
517 – 527 nm grün
527 – 575 nm gelbgrün
575 – 585 nm gelb
585 – 647 nm orange
647 – 780 nm rot
Sichtbares LichtSichtbares Licht ist der Wellenlängenbereich von 380nm bis 780nm. Sie reichen vom kurzwelligen Violett bis zum langwelligen Rot. In diesem Bereich des Lichtspektrums sind die Spektralfarben zu finden. 
SichtschutzSichtschutz ist erreicht, wenn bei geschlossener Anlage oder montierter Folie auf einer Glasscheibe, die Person im Raum bei einem Abstand von einem Meter zur Anlage/Folie von der Person im Freien in fünf Meter Entfernung nicht erkennbar ist. 
StrahlungsabsorptionDer Anteil der Gesamtsonnenenergie (280 – 2500 nm), der beim Auftreffen auf Glas aufgenommen und in Wärme umgewandelt wird, in %.
StrahlungsreflexionDer Anteil der Gesamtsonnenenergie (280 – 2500 nm), der beim Auftreffen auf Glas reflektiert wird, in %.
StrahlungstransmissionDer Anteil der Gesamtsonnenenergie (280 – 2500 nm), der beim Auftreffen auf Glas direkt durchgelassen wird, in %.
TeStrahlungstransmissionsgrad
Thermisch induzierte GlasbrücheBei Funktionsverglasungen kommt es immer wieder zu Glasbrüchen wenn u.a. innenliegende Sonnenschutzeinrichtungen ohne Belüftung oder durchlaufende innere Glasscheiben eingesetzt werden.
TLLichttransmissionsgrad
(im sichtbaren Bereich von 380 - 780 nm)
TUVUltravioletter - Transmissionsgrad
(im ultravioletten Bereich von 300 - 380 nm)
TVG (Teilvorgespanntes Glas)Teilvorgespanntes Glas
Teilvorgespanntes Glas (TVG) wird im Temperaturofen hergestellt. Es zeichnet sich durch höhere Biegebruchfestigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit aus. Die Druckfestigkeit von TVG beträgt 700-900 N/mm². Die Biegebruchfestigkeit laut EN 1863 beträgt 70 N/mm². Die zulässige Biegezugspannung für TVG beträgt 29 N/mm². Wenn TVG TVG emailliert wird 18 N/mm². 
Produziert werden Glasstärken bis max. 12 mm und als TVG alle üblichen Floatglasqualitäten.
TVG darf als Sicherheitsglas nur als mehrscheibiges VSG in Kombination verwendet werden. Zerbricht Teilvorgespanntes Glas, so entstehen im Vergleich zum Einscheibensicherheitsglas im Regelfall größere Glassplitter. Als mehrscheibiges Verbundglas wirken sich die Brucheigenschaften positiv auf die Anforderungen der Resttragfähigkeit von Sicherheitsverglasungen aus. Erst die Weiterverarbeitung zu Verbundsicherheitsglas macht Teilvorgespanntes Glas zu Sicherheitsglas. Hauptsächlich angewandt wird diese Glasart bei Überkopfverglasungen, Glasvordächern und  Glasbrüstungen mit absturzsichernder Funktion.
Auf einen Blick:
• chemisch vorgespanntes Glas erhält die Vorspannung durch Ionenaustausch an der Glasoberfläche
• zerbricht es wie Spiegelglas
• Druckfestigkeit 70-900N/mm²
• Biegebruchfestigkeit laut EN 1863 beträgt 70N/mm²
• zulässige Biegezugspannung 29 N/mm
• ähnliches Herstellungsverfahren wie bei ESG, jedoch ohne starke Abkühlung
• bei Überbelastung bilden sich Brüche, die von Kante zu Kante reichen
• ohne zusätzliche Maßnahmen nicht verkehrssicher
• teilvorgespannte Gläser sind in Verkehrsbereichen bis 2 m über der Standfläche dem direkten Zugang zu entziehen
• wenn chemisch vorgespannte und teilvorgespannte Gläser zu VSG verarbeitet sind, wie z.B. VSG aus 2 x TVG, kommen zu ihren speziellen Eigenschaften noch die von VSG hinzu. Sie erfüllen dann die Anforderungen an Absturz sichernde Verglasung und Überkopfverglasung.
Ug Für die Herstellung von TVG gilt die ÖNORM EN 1863-1 (Teilvorgespanntes Kalknatronglas).
UV-Bereich280 – 315 nm UV-B
315 – 380 nm UV-A
UV-TransmissionDer Anteil des Sonnenenergiebereiches von 280 – 380 nm (UltraViolett-Strahlung), der beim Auftreffen auf Glas direkt durchgelassen wird, in %.
U-Wert (Wärmedurchgangs- Koeffizient)Der Wärmedurchgangskoeffizient (früher auch k-Wert in Anlehnung an DIN 52619) gibt die Wärmemenge, die pro Zeiteinheit, bei einem Temperaturunterschied der angrenzenden Raum- und Außenluft durch die Verglasung hindurchfließt, in W/m2 K in Anlehnung an die europäische Norm EN 673 an.
Verbundsicherheitsglas VSGVerbundsicherheitsglas
Zwei oder mehrere übereinanderliegende Glasscheiben werden durch eine oder mehrere hochelastische Folien aus  Polyvinylbutyral (PVB) fest miteinander verbunden – und fertig ist das Verbundsicherheitsglas.
Durch die Klebeschicht in der Mitte der beiden Scheiben werden bei einem Bruch des Glases die scharfkantigen Glassplitter an die Folie geheftet. Die Verletzungsgefahr wird also minimiert.
Zusätzlich erschwert die Folie das Durchdringen des gesamten Glaselementes, die aktive Sicherheit wird also auch deutlich erhöht.
Verbundsicherheitsgläser zählen zu den bruchsicheren Werkstoffen und ab einer Glasdicken von 8 mm kann es ebenfalls ballwurfsicher sein.
Sie gelten weiterhin als verkehrssicher und können problemlos in Türen und Wänden ohne zusätzliche Abschirmung verwendet werden.
Aufgrund der splitterbindenden Eigenschaft der Folie eignet sich Verbundsicherheitsglas für Überkopf- bzw. hoch liegende Schrägverglasungen. 

Auf einen Blick:
• bruchsicherer Werkstoff
• besteht aus mindestens zwei Glasscheiben im Verbund mit zähelastischen, reißfesten Folien
• bei Glasbruch haften die Bruchstücke an der Folie, sodass die Scheibenoberfläche weitgehend plan bleibt
• hat keine Kennzeichnungspflicht
• kann am Profil der Außenkanten oder an den eingelegten Stahlfäden erkannt werden
• ab Glasdicken von 8 mm kann es ballwurfsicher sein (Herstellerangaben beachten)
• kann in Türen und Wänden ohne zusätzliche Abschirmung verwendet werden
• eignet sich für Überkopf bzw. hoch liegende Schrägverglasungen
VerdunkelungWenn man von einer Verdunklung spricht, wird in der Regel erwartet, dass keinerlei Licht in einen Raum einfällt. Somit können Jalousien, Faltstores oder Lamellenvorhänge keine kompletten Verdunkelungsanlagen darstellen, mit Ausnahme von Rollos mit entsprechenden Kassetten und Seitenschienen. Für Verdunklungsanlagen gilt nach der DIN EN 14501 „Abschlüsse - Thermischer und visueller Komfort -Leistungsanforderungen und Klassifizierung": Keinerlei Lichteinfall bei 70.000 Lux. Für Verdunkelungsgewebe gilt: Keinerlei Lichteinfall bei 100.000 Lux. Pinholes (Nadelstiche) sind unzulässig, ebenso eine Wolkenbildung im Gewebe. Alle Gewebe, die mit Verdunkelung oder Black Out bezeichnet sind, müssen diese Bedingungen erfüllen. In der Praxis bedeutet das: Auf ein geschlossenes Rollo auftreffendes Licht muss zu 100 Prozent abgehalten werden.

Entgegen dieser Definierung gibt es entsprechende Verdunklungsfolien. Diese tragen zwar den Begriff Verdunklung, bewirken jedoch von einer Abdunklung bis hin zu einer kompletten Verdunklung des Raumes. Hierbei sind die technischen Eigenschaften jeder Folie zu beachten.
εnnormales Emissionsvermögen
DrahtornamentglasDrahtornamentglas ist ein farbloses oder farbiges Gussglas mit Drahtnetzeinlage. Bestehend aus Rohglas oder gemustertem Gussglas ist Drahtornamentglas durchscheinend und Licht streuend.
Diese Glasart kann beidseitig geschliffen und poliert werden und wird dann als Drahtglas, poliert bezeichnet. Es ist klar und durchsichtig. Drahtornamentgläser können nicht zu ESG verarbeitet werden.

Drahtornamentglas besitzt keine ausreichende Verkehrssicherheit und ist nicht ballwurfsicher nach DIN 18 032. Durch die verschiedenen Komponenten von Glas und Drahtnetz bei unterschiedlichen Wärmedehnverhalten,kann zur Schwächung der Glasstabilität beitragen und zu vorzeitigem Glasbruch führen.
ProfilbauglasBei Profilbauglas handelt es sich um U-förmig profiliertes Gussglas, mit einer rohglasähnlichen Struktur.
Profilbauglas besitzt keine ausreichende Verkehrssicherheit. Ein Spezial-Profilbauglas kann in zweischaliger Ausführung ballwurfsicher sein. 
GlassteineGlassteine sind gepresste, hohle und massive Glaskörper. Glassteine oder auch Glasbausteine sind in farblos, weiß oder in farbiger Ausführung erhältlich.
Glassteine sind erhältlich als Hohl-Glassteine für Wände und als Betonglas für begeh- und befahrbare Decken.

Glassteine sind bruchsichere Werkstoffe und können Absturz und Durchsturz hemmend wirken.
Jedoch sind Glassteine nur bedingt tragfähig. Glasbeusteine müssen deshalb gleitend einbaut werden und mit und sollten Betonstahlstäben bewehrt werden.
Bei fachgerechter Verglasung sind Glassteine für den Aufenthaltsbereich zulässig. Sie eignen sich für Brüstungs- und Umwehrungsverglasungen. Je nach Einsatzgebiet müssen die Glassteine ballsicher sein und Abnahmebestimmungen gerecht werden.
Lichtdurchlässige
Kunststoffe
Lichtdurchlässige thermoplastische Werkstoffe wie z.B. Plexiglas, Makrolon und Lexan sind leicht zuverarbeitende Baustoffe mit einer relativ geringen Oberflächenhärte.
Lichtdurchlässige Kunststoffe zählen zu den bruchsicheren Werkstoffen und besitzen eine hohe Bruchfestigkeit. Dieses Baumaterial wird gerne eingesetzt, wenn transparente und lichtdurchlässige Materialien gesucht werden mit einem verhältnismäßigen geringen Gewicht.
Einen zusätzlichen Schutz der Oberflächen von lichtdurchlässigen, planen Kunststoffen, bieten spezielle Folien für Polykarbonat (PC o. PK) oder PMMA
SplitterschutzfolienSplitterschutzfolien sind selbstklebende, zähelastische, reißfeste, durchsichtige Folien, die nachträglich auf ebene Glasflächen aufgeklebt werden können. Sie haben eine kratzunempfindliche Oberfläche und sind langlebig.
Splitterschutzfolien können unter Beachtung der Montagevorschriften zu einer Verbesserung der Sicherheit vor Verletzung bei Glasbruch durch Glassplitter führen. Die Glassplitter werden bei Glasbruch zum größten Teil durch die Folie gebunden. Der Splitterflug wird durch die Folie extrem minimiert.
Die Montage von Splitterschutzfolie erfordert Montagekenntnisse von Folien. Nur geprüfte und zugelassene Splitterschutzfolien sollten verwendet werden.
Begehbare VerglasungenDie Oberflächen von begehbaren Verglasungen müssen rutschhemmend sein. Das ist z.B. durch Sandstrahlen, mattieren oder rutschhemmenden Siebdruck möglich. Es müssen vor und bei dem Einbau von begehbaren Verglasungen die Einbauvorschriften des Herstellers beachtet werden. Wichtig ist hier, nur geprüfte Verglasungen zu verbauen. Darüber hinaus ist für alle begehbaren Verglasungen ein Standsicherheitsnachweis zu führen und die Zustimmung durch die Bauaufsicht erforderlich.
Außenfolien / AußenmontageFunktionsverglasungen – Glas, welches in Neubauten eingesetzt werden muss – besitzt durch seine Zusammensetzung bereits eine eigene Wärmeschutzfunktion. Die Montage einer zusätzlich absorbierenden Sonnenschutzfolie auf der inneren Scheibe könnte zum Glassprung aufgrund  thermischer Spannungen führen.
Der Einsatz einer Außenfolie (z.B. der Serie OPALFILM® Primus und Primus Plus) hingegen schließt – bei sogar besserem Schutz vor Sonneneinstrahlung – dieses Risiko aus. Die Folien zeichnen sich zusätzlich durch eine hohe Lebenserwartung und eine besondere Kratzunempfindlichkeit aus. Um die Art Ihres Glases und damit die ideale Folie für Ihre Fenster oder Glasfronten zu bestimmen, ist der U-Wert des Glases der ausschlaggebende Wert. Liegt der U-Wert unter 2,8 ist eine Außenfolie in jedem Fall zu empfehlen
Innenfolien / InnenmontageBei sog. „Einscheibenglas“ - welches insbesondere in Altbauten eingesetzt ist – können sowohl Innen- als auch Außenfolien installiert werden. Bei „einfachem Isolierglas“ (ca. bis Baujahr 1995) können Innenfolien mit einem Absorptionswert von max. 42% verarbeitet werden.Liegt der U-Wert über dem Wert von 2,8 können auch Innenfolien bis zu einem Absorptionswert von max. 42% verarbeitet werden. Diese Werte gelten für farbige Folien. Die Gefahr des Glassprungs besteht bei klaren Folien bzw. Folien mit einem Absorptionswert bis zu 20% nicht.
RandanbindungNach einer Folienmontage ist in den meisten Fällen eine Randanbindung nötig. Das bedeutet, dass die Folie versiegelt wird, indem (wenn vorhanden) die bestehende Gummidichtung des Fensters, die vor der Montage herausgenommen wurde, wieder eingesetzt wird und über die Folie gelegt wird. Sollte keine Gummidichtung vorhanden sein, wird Silikon zwischen Fensterrahmen und Folie gezogen, um so einen Randverbund herzustellen.
Optische Qualitätsstandards für installierte Fensterfolie1. Von Flachglas mit installierter Fensterfolie wird nicht die gleiche optische Klarheit erwartet wie von Glas ohne Folienbeschichtung. Folgende Kriterien können also lediglich auf die angebrachte Folien
angewendet werden und nicht auf Defekte im Glas.
2. Es bedarf einer gewissen Zeit bis installierte Folie die volle Haftfähigkeit erlangt haben, da die Installation mit Wasser und Montagekonzentrat (Seifenlauge) erfolgt. Überschusswasser wird herausgedrückt, doch es verbleibt stets eine gewisse Menge an Restwasser zwischen Folie und Glas. Die Zeit, die die Folie benötigt, um die volle Haftfähigkeit zu erreichen wird Trockenzeit genannt. Die Haftfähigkeit und die optische Klarheit erhöhen sich unter dieser Zeit. Die Trockenzeit hängt direkt von der Materialstärke der Folie ab. Die visuelle Trockenzeit kann mit Klimaverhältnissen variieren.
3. Die optische Qualität kann schon geprüft werden, bevor die visuelle Endqualität erreicht ist. Die Tabelle 1 zeigt die ungefähre visuelle Trockenzeit abhängig von der Materialstärke an. Es sollte beachtet werden, dass Erscheinungen wie Wasserblasen, Verformungen und Nebelschleier, die durch Wasser erzeugt werden nicht als Defekte angesehen werden sollten.
4. Die mit Folie beschichtete Glasscheibe sollte im rechten Winkel, von innen mit einem Abstand nicht unter 2 Meter betrachtet werden. Die Begutachtung soll in normalem Tageslicht geschehen, nicht im Sonnenlicht, wobei eine normale Durchsichtigkeit über dem gesamten Objekt erfahren werden soll. Dies gilt mit Ausnahme von einem Streifen von ca. 50mm längs der Kanten.
5. Die Installation kann als akzeptabel angesehen werden, wenn folgende Fehler nicht offenbar sind: (abgesehen der visuellen Fehler, die, wie beschrieben, während der Trockenzeit auftreten können) Anschabungen und Kratzer, Falten, Bindemittelklumpen, Insekten, Schmutzpartikel, Luftblasen, Haare und Fasern, Lose Ecken, Verzogene Folie, Wassertrübe, Fingerabdrücke, Kerben und Risse. Die Begutachtung kann innerhalb eines Tages nach der Installation durchgeführt werden. Inwieweit Fehler in der Installation als auffallend zu bezeichnen sind, soll unter einer Begutachtung mit Lichtverhältnissen, wie in Punkt 4 beschrieben, entschieden werden.
6. Der ca. 50mm breite Streifen entlang der Objektkanten soll in gleicher Weise wie unter Punkt 3 und Punkt 4 begutachtet werden. Eine kleine Menge Partikel darf allerdings als akzeptabel angesehen werden, wo der Rahmen weniger gute Montagevoraussetzungen verursacht. Die sonst recht hoch angesetzten Anforderungen, sollten hier angepasst werden.
7. Randspalten sind i.d.R. 1-4mm breit. Dies ermöglicht das Auspressen des Wassers. Das bei der Installation angewendet wird und verhindert, dass die Folienkanten beim Kontakt mit dem Rahmen verkratzt werden. Der Kontakt mit dem Rahmen ist ein Installationsfehler, der dazu führen kann, dass sich die Folie löst. Bei stärkeren Folien sind Randspalten von 1-4mm als normal anzusehen, Randspalten von 1-5mm sind jedoch akzeptabel bei Folienstärken von >= 175μ. Für kombinierte Sonnenschutz-Sicherheitsfolien gelten dieselben Standards. Randspalten bis zu 2 Millimeter werden besonders für dunkle (getönte, metallisierte, getönt/metallisierte u. gesputterte) Folien empfohlen, um den Lichtspalt entlang den Kanten der installierten Folie zu minimieren.
8. Bei großen Glasoberflächen sind Stoßnähte von Folien notwendig. Dies betrifft Glasoberflächen, deren Maße horizontal und vertikal die größte Folienbreite übersteigt. Die Stoßnaht an sich kann nicht als Defekt angesehen werden. Die Linie soll grade sein, und parallel zu einer der  Rahmenkanten der Glasoberfläche verlaufen. Die zwei Folienstücke dürfen Kante an Kante liegen und sollen nahe aneinander, doch nicht überlappend liegen. Der größte Abstand sollte nicht größer als 1mm sein. Folien, die dünner sind als 50μ, dürfen überlappend, nahe aneinander liegend oder Kante an Kante installiert werden.
9. Es ist zu beachten, dass sichtbare Reflexe durch die Installation von Folie verändert werden können. Dies ist in Besonderem der Fall bei Folien mit Metallschichten und Metallisierungen. Dies gilt nicht als Fehler, sondern als Effekt der hochleistungsfähigen Beschichtung, die in der Folie  angewendet wird.
10. Folien für Sicherheitsanwendungen außer bei „BS6262 part 4 Safety“ sollen korrekt ausgewiesen werden nach dem relevanten britischen Standard (BS6506).
StoßverlegungVon einer Stoßverlegung wird dann gesprochen, wenn Großflächen beschichtet werden und es somit dazu kommt, dass Folie an Folie geklebt wird. Je nach Folientyp ändert sich entsprechend die Laufrichtung, in der die Folie aneinander geklebt wird. Das liegt daran, dass Folien je nach Folientyp einen Farbverlauf haben. Am Folienstoß ist diese am ehesten sichtbar, weshalb es wichtig ist, die korrekte Laufrichtung für den jeweiligen Folientypen zu beachten. Dringend empfohlen wird, unabhängig vom Folientyp, dass Folien von der gleichen Charge genutzt werden, um weitere Differenzen zu vermeiden.
Stoßverlegung: Montage von gesputterten FolienBei einer gesputterten Folie ist zu beachten, dass diese linear, also stets in gleicher Laufrichtung verarbeitet wird. Dies bedeutet, dass die linke Seite an die rechte Seite geklebt werden muss, die Folien werden nicht gedreht. Dabei verändert sich der Farbverlauf in Hinblick auf den Betrachtungswinkel nur sehr gering.
Stoßverlegung: Montage von reflektierenden FolienReflektierende Folien weisen produktionsbedingt einen Farbverlauf (hell nach dunkel) auf. Im Gegensatz zu einer gesputterten Folie wird eine reflektierende Folie daher entgegengesetzt verklebt, sodass die linke an die linke Seite und die rechte an die rechte Seite stoßen. So wird der Farbverlauf optisch nicht ins Gewicht fallen. Diese Verarbeitung ist auch auf eine Sichtschutzfolie übertragbar.
Stoßverlegung: Montage von SichtschutzfolienSo wie auch bei einer reflektierenden Folie, wird diese entgegengesetzt verklebt, die linke an die linke Seite und die rechte an die rechte Seite.
Stoßverlegung: Montage von transparenten FolienEine transparente Folie besitzt keinen Farbverlauf und kann daher ohne Bedenken hinsichtlich auf die Laufrichtung aufgeklebt werden.
Stoßverlegung: StoßnahtDa sich Folien bei Wärmeentwicklung materialbedingt etwas ausdehnen sollte die Stoßnaht 1-2mm breit sein. Um eine möglichst gerade Stoßnaht zu haben sollten grundsätzlich die Maschinenkanten als Stoßkante verwendet werden.
EmissionsgradBedeutet eine Oberfläche besitzt die Fähigkeit, Wärmestrahlung zu absorbieren oder zu reflektieren. Je niedriger dieser Wert, desto weniger Raumwärme wird absorbiert
UV- ReduzierungWird in Prozent gemessen und gibt an, wie viel der gesamten ultravioletten Strahlung (280-380mm) von der Folie abgewiesen wird. Je höher der Wert, desto weniger UV-Strahlung geht durch die Folie.
Infrarot (IR)- ReduzierungWird in Prozent gemessen und gibt an wie viel der gesamten Infrarot (IR)- Strahlung (760 - 2500 nm) von der Folie abgewiesen wird. Je höher dieser Wert ist, desto weniger Infrarotstrahlung geht durch die Folie. 
Reflektierende FolienReflektierende Folien sind Folien mit einer Spiegeloberfläche. Diese Folie bewirkt eine Absorption von Wärme und UV-Strahlen an der Folienoberfläche. Diese Folien bewirken den so genannten Trickspiegeleffekt. Das bedeutet, tagsüber ist ein Sichtschutz von außen nach innen möglich. Von innen ist eine normale Sicht nach außen gegeben. Abends bzw. nachts wenn es draußen dunkler ist als innen, ist es möglich von außen nach innen zu schauen.

Wichtig bei diesen Folien ist es, auf die bestehende Glasart zu achten und die richtige Folie zu der Glasart auszuwählen. Unterschieden wird dabei zwischen Innenfolien und Außenfolien.